Kampf dem Faschismus: Solidarität mit der kurdischen Bewegung und dem Red Stuff!

Gestern Nachmittag griffen türkische Faschisten den linken Laden Red Stuff in Berlin-Kreuzberg an. Ihr Ziel: Das Plakat für die kurdische Demonstration zu entfernen, um Pro-Kurdische Statements in dem Kiez unsichtbar zu machen. Dafür stürmten sie die Ladenräume und bedrohten die dort Anwesenden. Dies ist neben dem Angriff von über 50 türkischen Nationalisten auf einen Stand der kurdischen Partei HDP Berlin mit Flaschen und Steinen, Brandanschlägen, Drohungen und vielen weiteren Auseinandersetzungen der letzten Jahre, nicht nur ein weiterer Angriff auf die kurdische Freiheitsbewegung und Jeden, der sich Ihr anschließt und Solidarität zeigt, sondern auch ein eindeutiges Zeichen des Erstarkens der rechten Bewegung auf internationaler Ebene. Deshalb wird es sicherlich nicht der letzte Angriff auf uns sein. Überall auf der Welt nehmen Angriffe von Faschist_Innen zu. Ob nun Hetzjagden wie in Bautzen, rassistische Polizist_Innen und andere Staatsdiener_Innen oder Angriffe auf Unterkünfte. Sie alle sind Ausdruck davon, dass eine rechte Bewegung sich seit Jahren über die Welt ausbreitet und wächst. Die Notwendigkeit, sich zusammenzuschließen wird immer größer. Bei allen Differenzen zwischen den unterschiedlichen linken und migrantischen Gruppen sowie Organisationen ist es dennoch notwendig, sich gemeinsam gegen rassistische Angriffe, ob von Nazis, Grauen Wölfen oder Bullen, zu verteidigen und gemeinsam mit allen fortschrittlichen Kräften einen antirassistischen Kampf, hier und auf der ganzen Welt, zu organisieren! Wenn wir unsere Kämpfe verbinden, würden wir eine Einheit darstellen, die mehr kann, als sich nur in der Defensiven zu halten.


Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen aufhören, für ihre Rechte auf die Straße zu gehen, weil sie sich von Faschist_Innen bedroht fühlen.


Wir fordern daher die linken und migrantischen Gruppen auf, sich zu vernetzen und sich zu organisiseren, in Kontakt zu treten und einander besser zu verstehen.


  • Wir fordern Solidarität mit fortschrittlichen Befreiungskämpfen, wie dem in Kurdistan!
  • Für den Aufbau von demokratischen Selbstverteidigungsstrukturen aus Arbeiter_Innen, Migrant_Innen und Linken.
  • Weg mit den §129! Freiheit für alle politischen Gefangenen! Weg mit den Verboten der PKK und PFLP!
  • Kampf dem Rassismus heißt auch Kampf dem Kapitalismus! Lasst uns gemeinsam einen starken Internationalistischen Protest gegen Rassistische Offensive Unterdrückung und Ausbeutung organisieren, nicht nur hier und heute, sondern auch in Zukunft, z.B. gegen den g20 gipfel in Hamburg!



Red Stuff

Bild: antifaversand.tumblr.com

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