Rede auf der 1.Mai-Demo

Rede auf der 1.Mai-Demonstration 2007 /international. Block

von Ernst L. aus Mitte

„Heute ist es wieder soweit. Tausende Linke, Kreuzberger Anwohner und Anwohnerinnen, Migranten und Migrantinnen, Arbeitlose und prekär Beschäftigte gehen auf die Straße um für ihre Rechte und politische Perfektive zu demonstrieren.
Wir von der internationalen Jugendorganisation REVOLUTION wollen an diesem Kampftag der Arbeiterklasse ein klares Antiimperialistisches und Antikapitalistisches Signal setzen.
In Zeiten des Neoliberalismus tritt die Krise des Systems immer klarer hervor:
Studiengebühren, Überfüllte Klassen, Sozialabbau und Hartz 4, Aufrüstung der Bundeswehr und Kriegseinsätze.

Studiengebühren werden in vielen Bundesländern eingeführt, das Renteneintrittsalter, wie die Mehrwertsteuer erhöht und die Rüstungsausgaben für imperialistische Einsätze und eine künftige europäische Armee steigen.
Während die imperialistische Besatzung in Afghanistan und im Irak täglich dutzende Tote fordert, der Iran weiter unter der Kriegsandrohung von USA und EU steht – geht auch der Angriff im „Inneren“ weiter. Die Telekom will bei 50 000 Beschäftigten die Löhne kürzen, Airbus will sich von 8000 Beschäftigten in Europa trennen und auch bei GM (Opel) steht die nächste Kürzungs- und Entlassungsrunde bevor.

Diese Angriffe treffen die Schwachen am stärksten. Die Jugend ist mit am stärksten vom Angriff des Kapitals und bürgerlichen Staates betroffen.
Wir, die Demoteilnehmer des 1.Mais wollen uns damit nicht abfinden. Wir wollen gegen Sozialabbau, gegen Krieg und gegen Kapitalismus demonstrieren. Wir wollen, dass die für das System bezahlen, die es brauchen, und verteidigen und nicht die Milliarden von Menschen, die unter im leiden müssen.
Dafür brauchen organisierten Widerstand! Keine grünen Illusionen, keine neuen Sozaldemokraten oder andere „Verwalter des Kapitalismus“ kann uns eine Perspektive weisen. Sich verteildigen heisst die Systemfrage zu stellen. Egal ob in Schule, Uni, Betrieb, im Stadteil oder auf der Straße: Wir brauchen militante und breite Aktionsbündnisse. Wir brauche eine revolutionäre Klassenpartei. Wir brauchen eine revolutionäre Jugendbewegung.

Deshalb:
Unterstützt das Anti-G8-Bündnis- für eine revolutionäre Perspektive. Gründet Aktionskomitees in Schule, Uni, Betrieb und Stadtteil! Mobilisiert nach Heiligendamm!

Unterstützt das Netzwerk-Linke-Opposition! Organisiert die Abwehr sozialer Angriffe. Organisiert eine klassenkämpferische Gewerkschaftsfraktion! Unterstützt den Aufbau einer sozialistischen Partei!

Organisiert die Jugend! Gründet Bündnisse und lokalen Aktionsgruppen! Dazu brauchen wir eine revolutionäre und unabhängige Jugendorganisation, die Kämpfe innitiert, bündelt und sie gegen das System formiert.

– Organisiert den sozialen Widerstand!
– Für eine neue Weltpartei des sozialen Revolution: der 5.Internationale!
– Für eine unabhängige revolutionäre Jugend: Für eine neue Jugendinternationale!
Onesolutionrevolution!

www.antig8.tk
www.netzwerk-linke-opposition.de
www.worldrevolution.info“

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